Über Uns

Die Zeichensäle stehen allen Studierenden der Fakultät für Achitektur und Raumplanung kostenlos zur Verfügung. Du findest sie im Arsenal, Objekt 219. Es gibt temporäre und dauerhafte Arbeitsplätze, eine Werkstatt und eine große Halle.

Eine Besonderheit der Zeichensäle an der TU Wien ist, dass sie von Studierenden selbstverwaltet werden. Das bedeutet viel Freiheit, aber eben auch, dass alle Anliegen in der Gruppe geklärt werden müssen. Jede zweite Woche findet daher eine Besprechung statt, die jedoch keine Verpflichtung für einen Zeichensaalplatz darstellt.

Darüber hinaus verstehen wir uns als Forum, um Projekte zu diskutieren und in die Fakultät hineinzuwirken, damit möglichst viele Studierende von dem Standort profitieren.

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Was soll das?

Architekturstudenten benötigen Platz zum Arbeiten. Sie bauen Modelle, arbeiten mit großen Plakaten und machen nachts Licht. Da nicht jeder die Möglichkeit hat, diesen Raum privat zu organisieren, sollten die Hochschulen ihren Studenten ausreichend Platz zur Verfügung stellen.

Der Vorteil von gemeinschaftlichen Arbeitsräumen liegt aber im Wesentlichen darin, dass alle voneinander lernen. Blockaden werden leichter gelöst, es muss sich nicht jeder alleine mit den selben organisatorischen Hürden herumschlagen und man inspiriert sich gegenseitig mit seinen Ideen.

Zeichensäle an der TU

Seit den 1970er Jahren hielten Architekturstudenten einige Räume im 3. Stock des Hauptgebäudes am Karlsplatz besetzt, um dort zu arbeiten. Seitens des Rektorats gab es immer wieder Anstrengungen, diese Räume frei zu bekommen, aber mit der Zeit waren die Zeichensäle so institutionalisiert, dass der Zustand aufrecht erhalten werden konnte.

Die Schlüsselvergabe lief weitgehend unter der Hand und war für Außenstehende undurchsichtig. So bildete sich eine eingeschworene Gemeinschaft, die sich auch Uni-politisch immer wieder miteinbrachte und Protestaktionen initiierte. Einige Bürogemeinschaften gingen aus den Zeichensälen hervor und auch die Fachschaft Architektur hatte eine starke Basis. Der Umstand, dass die Räume nur einer kleinen Minderheit zu Nutzen kam, war jedoch unzufriedenstellend.

Der Platzmangel im Hauptgebäude traf indes nicht nur die Studenten, sondern auch die Institute und so wurden im Sommersemester 2010 zusätzliche Arbeitsräume in der Pfeiffergasse (nähe Längenfeldgasse) ausgehandelt, die im folgenden Semester ins Arsenal Objekt 214 umgesiedelt worden sind. Die Entfernung zur Uni wurde durch mehr Raum und größere Autonomie ausgetauscht.

Im Wintersemester 2011 wurden schließlich die Zeichensäle im 3. Stock geräumt und auch die Räume im Objekt 214 sollten saniert werden. Als Zwischennutzungsprojekt wurde das Objekt 219 auserkoren. Es gab ähnlich viel Raum für Zeichensäle wie vorher, jedoch zusätzlich eine große Halle. Diese wird vom Dekanat verwaltet und darf außerhalb der Zeiten, wenn dort Lehrveranstaltungen stattfinden, von Studenten mitbenutzt werden.

Zeitgleich wurde der ehemalige ZS 7 im Hof 2, der nur sporadisch offen war und wo größtenteils Lehrveranstaltungen stattfanden, zum Ella-Briggs-Baumfeld Zeichensaal umgestaltet und die Fachschaft zog mit der Bar in die benachbarten Räume. Das Aufbaulabor, ebenfalls vorwiegend als öffentlicher Zeichensaal gedacht, wird inzwischen stark von Instituten beansprucht, die etwa den Kuppelsaal nicht mehr für ihre Lehrveranstaltungen bekommen.

Aus diesem Hintergrund heraus, bemühen wir uns möglichst vielen Architekturstudierenden Raum zum Arbeiten zu bieten. Das Platzvergabeverfahren am Anfang jedes Semesters dient der Transparenz bei der Schlüsselvergabe, damit die Schlüssel nicht auf Freundschaftsbasis getauscht werden, sondern jeder die gleiche Möglichkeit hat, einen Platz zu bekommen.

Wenn jemand seinen Platz nicht nutzt, wird der Tisch neu vergeben. Die einzelnen Zeichensäle bewerten dies selber. Sollten während des Semesters noch freie Plätze vorhanden sein, werden diese recht unkompliziert vergeben.

frühere Zeichensaaltypen

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